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Modernes medizinisches Zentrum mit Glasfassade vor klarem blauen Himmel.

Koblenz: Warum in der Schwangerschaft null Alkohol zählt

Alkohol während der Schwangerschaft kann beim ungeborenen Kind körperliche, geistige und psychosoziale Beeinträchtigungen verursachen, die ein Leben lang bestehen. Wie solche Fetalen Alkoholspektrumstörungen, kurz FASD, vermieden werden können und welche Unterstützung Familien erhalten, zeigt eine Informationsaktion im Löhr Center Koblenz.

Am Mittwoch, 9. September 2026, stehen dort von 11 bis 17 Uhr Fachkräfte und Betroffene für persönliche Gespräche bereit. Das Angebot richtet sich an Schwangere, Angehörige, betroffene Familien und alle, die sich über Prävention oder Hilfsmöglichkeiten informieren möchten.

Persönliche Gespräche am 9. September

Der Informationsstand wird gemeinsam von der Stadt Koblenz, der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, der Selbsthilfegruppe FASD des Sozialdienstes katholischer Frauen Koblenz und dem Zentrum für ambulante Suchtkrankenhilfe Koblenz organisiert. Das Zentrum gehört zum Caritasverband Koblenz.

Besucherinnen und Besucher können Fragen zum Alkoholkonsum in der Schwangerschaft stellen und mit Fachkräften sowie Menschen sprechen, die eigene Erfahrungen mit FASD haben. Damit bringt die Aktion professionelle Unterstützung und den Erfahrungsaustausch innerhalb der Selbsthilfe an einem Ort zusammen.

Eine vorherige Anmeldung, Zugangsvoraussetzungen oder Kosten für den Besuch nennt die Mitteilung der Stadt nicht. Bestätigt sind der Ort, der Veranstaltungstag und die Zeit von 11 bis 17 Uhr.

Ausstellung läuft vom 7. bis 12. September

Die Aufklärung beschränkt sich nicht auf den Aktionstag. Vom 7. bis 12. September 2026 informiert eine Ausstellung im Löhr Center Koblenz mit Plakaten, Flyern und weiteren Materialien über Ursachen, mögliche Folgen und Prävention von FASD.

Für die Ausstellung nennt die Stadt keine täglichen Besuchszeiten. Wer gezielt mit Fachkräften oder Betroffenen sprechen möchte, kann sich daher am bestätigten Informationsstand am 9. September orientieren.

Koblenz: Warum in der Schwangerschaft null Alkohol zählt

Warum vollständiger Verzicht den sichersten Schutz bietet

FASD ist ein Sammelbegriff für Schädigungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen können. Betroffen sein können körperliche, geistige und psychosoziale Fähigkeiten. Nicht jede Einschränkung ist äußerlich erkennbar. Nach Angaben der Stadt werden Beeinträchtigungen deshalb mitunter missverstanden oder erst spät erkannt.

Die städtische Mitteilung nennt weder eine unbedenkliche Alkoholmenge noch einen Zeitpunkt in der Schwangerschaft, zu dem Konsum als sicher gelten könnte. Aus den bereitgestellten Informationen lässt sich daher keine risikofreie Untergrenze ableiten. Als sichersten Schutz benennt die Stadt den konsequenten Verzicht auf Alkohol während der gesamten Schwangerschaft. Alkoholbedingte Schädigungen des ungeborenen Kindes seien auf diese Weise vollständig vermeidbar.

Diese Präventionsbotschaft richtet sich nicht nur an Schwangere. Auch Angehörige und andere nahestehende Personen können sich bei der Aktion informieren und offene Fragen an die beteiligten Fachkräfte richten.

Welche Unterstützung Familien vor Ort finden

Familien können sich am Informationsstand über professionelle Hilfen des Zentrums für ambulante Suchtkrankenhilfe sowie über den Erfahrungsaustausch in der FASD-Selbsthilfegruppe informieren. Der Stand bietet damit zwei Zugänge: fachliche Orientierung zu Prävention und Unterstützungsangeboten sowie Gespräche mit Betroffenen über Erfahrungen im Alltag.

Konkrete Kontaktwege außerhalb der Veranstaltung führt die Mitteilung nicht auf. Fragen zu bestehenden Belastungen, Hilfsmöglichkeiten oder passenden Anlaufstellen können jedoch am 9. September zwischen 11 und 17 Uhr direkt mit den beteiligten Fachkräften und Betroffenen geklärt werden.

Quelle: City of Koblenz Press Releases

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Redaktion Sakamakal

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