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Das ikonische, beleuchtete goldene U-Symbol auf dem Dach des Dortmunder U-Turms bei Sonnenschein.

„Reclaiming the Space of Worship“ in Dortmund bis 26.9. frei

In der ehemaligen Kirche Heilige Familie in Dortmund-Marten wird ein Sakralraum bis zum 26. September zum Ausstellungsort: „Reclaiming the Space of Worship – An Artistic Manifesto“ verbindet Installationen, Video, Klang, Malerei und partizipative Elemente. Der Eintritt ist frei.

Eine ehemalige Kirche wird zum Ausstellungsraum

Die Ausstellung fragt, wie ungenutzte Kirchengebäude zu Orten der Begegnung, des Austauschs und gemeinschaftlichen Handelns werden können. Im Mittelpunkt stehen Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit von Romnja und Sintizze.

Die Künstlerinnen Amdrita, Arina Costea, Concetta Dewús und Cat Jugravu entwickeln ortsspezifische Arbeiten für die ehemalige Kirche. Ihre Beiträge greifen kulturelle Erinnerung, familiäre Verbindungen, Spiritualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf. Zugleich thematisiert das Projekt, dass Angehörige dieser Communities über Jahrhunderte aus Kirchen und damit häufig auch aus dem gesellschaftlichen Gemeindeleben ausgeschlossen waren.

„Reclaiming the Space of Worship“ in Dortmund bis 26.9. frei

Das Ausstellungskonzept verändert den Blick auf den Ort: Die frühere Kirche dient nicht nur als Kulisse, sondern wird selbst zum Bestandteil der künstlerischen Auseinandersetzung.

Wann und wo die Ausstellung zu sehen ist

„Reclaiming the Space of Worship – An Artistic Manifesto“ läuft vom 29. August bis zum 26. September 2026.

„Reclaiming the Space of Worship“ in Dortmund bis 26.9. frei
  • Ort: Heilige Familie
  • Adresse: Sadelhof 16, 44379 Dortmund
  • Eintritt: frei
  • Publikum: öffentlich
  • Veranstalter: Save Space e. V., Romano Than e. V. und Museum Ostwall im Dortmunder U

Die Ausstellung findet außerhalb des Dortmunder U statt. Wer sich auch für weitere Kunstprojekte in der Stadt interessiert, findet mit dem immersiven August-Macke-Projekt im Dortmunder U einen weiteren kulturellen Anlaufpunkt.

Künstlerinnen sind nacheinander vor Ort

Während der Laufzeit aktivieren die Künstlerinnen ihre Arbeiten, sprechen mit Besucherinnen und Besuchern und laden zur Mitgestaltung der Ausstellung ein. Die Anwesenheitszeiten sind nach Künstlerin gegliedert:

„Reclaiming the Space of Worship“ in Dortmund bis 26.9. frei
  • 29. August bis 4. September: Amdrita
  • 5. bis 11. September: Arina Costea
  • 12. bis 18. September: Cat Jugravu
  • 19. bis 26. September: Concetta Dewús

Damit verändert sich der Schwerpunkt der persönlichen Begegnungen im Verlauf der Ausstellung. Wer gezielt mit einer der beteiligten Künstlerinnen ins Gespräch kommen möchte, kann den jeweiligen Zeitraum berücksichtigen.

Anreise nach Dortmund-Marten und Zugang

Die Heilige Familie liegt etwa fünf Gehminuten von der Haltestelle Dortmund-Marten Süd entfernt. Dorthin führen die Stadtbahnlinie U44, die S-Bahn-Linie S4 sowie die Buslinien 462, 463, 464, 466, 480 und E462.

Der Zugang zur Kirche ist nicht barrierefrei. Zum Eingang führt eine Treppe mit drei Stufen. Eine Beginnzeit, Reservierung oder weitere Preisstaffel ist in den vorliegenden Veranstaltungsinformationen nicht angegeben.

Das Projekt wurde im Rahmen des MANIFESTA-16+-Programms ausgewählt und realisiert. Die Ausstellung in Dortmund-Marten ist bis zum 26. September 2026 bei freiem Eintritt zugänglich.

Quelle: Dortmunder U – Programm

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