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Verschiedene Schulmaterialien und Schreibwaren auf einem violetten Untergrund für den Schulstart.

Schulstart 2026: Was Familien bis 22. August prüfen

Die Sommerferien in Berlin und Brandenburg enden am Samstag, 22. August 2026. Der reguläre Unterricht beginnt am Montag, 24. August. Familien sollten vorher vor allem Material, Betreuung, Verpflegung, digitale Zugänge und den Schulweg kontrollieren – größere Einkäufe sind ohne konkrete Vorgabe der Schule meist verfrüht.

Von der Sakamakal-Redaktion, Stand: 15. August 2026

Die Kultusministerkonferenz führt den 22. August für beide Länder als letzten Ferientag. Für Berlin veröffentlicht außerdem die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die verbindlichen Ferien und unterrichtsfreien Tage.

Materiallisten zuerst mit vorhandenen Vorräten abgleichen

Bevor neue Hefte, Stifte oder Mappen gekauft werden, lohnt sich eine Bestandsaufnahme. Gut erhaltene Vorräte aus dem vergangenen Schuljahr können häufig weiterverwendet werden. Materiallisten sollten genau auf Format, Lineatur, Farbe und Stückzahl geprüft werden.

Bei Taschenrechnern, Tablets, besonderen Zeichenmaterialien oder größeren Sportartikeln sollten Familien auf eine eindeutige Schulvorgabe warten. So lassen sich Fehlkäufe vermeiden. Preise sind nur mit aktuellen Angeboten einzelner Händler sinnvoll vergleichbar; pauschale Beträge sagen wenig über die tatsächlich benötigte Ausstattung aus.

Persönliche Gegenstände wie Brotdose, Trinkflasche, Federmappe, Sportbeutel und Jacke sollten gut lesbar beschriftet werden. Bei Geräten genügt eine Kennzeichnung an Hülle oder Schutzhülle, damit keine sensiblen Daten außen stehen.

Schulstart 2026: Was Familien bis 22. August prüfen

Kompakte Checkliste für die letzte Ferienwoche

Aufgabe Spätestens prüfen
Materialliste und vorhandene Vorräte abgleichen 17. August
Betreuung und Essensbestellung bestätigen 19. August
Fahrkarte und Verbindung kontrollieren 20. August
Digitale Schulzugänge testen 21. August
Tasche packen und Schulweg proben 22. August

Schulweg und öffentlichen Nahverkehr praktisch testen

Die Verbindung sollte für einen gewöhnlichen Werktagmorgen geprüft werden, nicht nur anhand des Ferienfahrplans. Wichtig sind Abfahrtszeit, Umstiege, Baustellen, Fußwege und die Gültigkeit der Fahrkarte. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben des zuständigen Verkehrsunternehmens oder Verkehrsverbunds.

Ein gemeinsamer Probelauf hilft besonders bei einer neuen Schule. Dabei lassen sich sichere Übergänge, Haltestellen, mögliche Ausweichrouten und ein fester Treffpunkt für Störungen besprechen. Jüngere Kinder sollten wissen, wen sie ansprechen dürfen, wenn Bus oder Bahn ausfallen.

Betreuung, Schulessen und digitale Zugänge aktivieren

Eltern sollten kontrollieren, ob Hort- oder Ganztagsbetreuung bestätigt ist und ob für das Schulessen eine Bestellung, Aufladung oder erneute Anmeldung erforderlich ist. Auch Notfallkontakte und Abholberechtigungen müssen aktuell sein.

Schulplattform, Lernsystem und Elternportal sollten vor dem ersten Unterrichtstag einmal geöffnet werden. Zugangsdaten gehören in einen Passwortmanager oder an einen anderen geschützten Ort – nicht offen in den Ranzen oder auf einen Zettel am Gerät.

Kostenfallen vor dem ersten Schultag vermeiden

Nicht jede denkbare Anschaffung wird sofort benötigt. Sinnvoll ist, zunächst Pflichtmaterialien zu besorgen und optionale Wünsche nach dem ersten Elternbrief oder der Einführung durch die Lehrkraft zu klären. Kassenbons sollten bis zur endgültigen Bestätigung von Größe, Modell und Ausführung aufbewahrt werden.

Quelle: Kultusministerkonferenz

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Redaktion Sakamakal

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