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Ein rot-weiß gestreifter Bauzaun mit drei gelben blinkenden Warnleuchten auf einer städtischen Straße.

B1-Sperrung setzt Mülheimer Wohnstraßen unter Druck

Straßen.NRW will die unvollständige Beschilderung an der gesperrten B1 (Kölner Straße) noch im Laufe des Tages der städtischen Mitteilung korrigieren. Fehlende Hinweise hatten seit Mittwochabend Verkehr in Mülheim an der Ruhr und Ratingen-Breitscheid auf örtliche Nebenstraßen gedrängt. Die Stadt verlangt insbesondere, dass nicht befahrbare Zufahrten eindeutig als Sackgassen gekennzeichnet werden.

Zeitpunkt oder Dauer Entwicklung
Seit 12. August 2026 Sanierung der Kölner Straße zwischen Baumschulenweg/Am Est und An der Pönt/Alte Kölner Straße
Erster Bauabschnitt Vollsperrung bis südlich der Einmündung Lintorfer Weg/Alte Kölner Straße
Rund vier Wochen Vom Landesbetrieb angesetzte Dauer dieser ersten Sperrphase

Seit Mittwochabend wächst der Verkehr in den Nebenstraßen

Betroffen ist der Abschnitt zwischen Baumschulenweg/Am Est und dem Bereich südlich der Einmündung Lintorfer Weg/Alte Kölner Straße. Dort ist die B1 vollständig gesperrt. Die Auswirkungen reichen über die Stadtgrenze hinaus: Verkehrsprobleme werden sowohl auf Mülheimer als auch auf Ratinger Gebiet gemeldet.

Für Anwohnende zeigt sich die Störung vor allem durch Fahrzeuge, die abseits der vorgesehenen Führung nach einem Weg durch die umliegenden Straßen suchen. Besonders im Blick stehen der Stockweg, die Stooter Straße und der Baumschulenweg. Die Stadt spricht ausdrücklich von Schleichverkehr, der durch die lückenhafte Orientierung rund um die Baustelle begünstigt worden sei.

Fehlende Sackgassenschilder erschweren die Orientierung

Nach Darstellung der Stadt Mülheim an der Ruhr hat Straßen.NRW die eigene verkehrsrechtliche Anordnung nicht vollständig umgesetzt. Die Stadt war an dem vorausgehenden Verfahren beteiligt, verantwortlich für die Baustelle und deren korrekte Beschilderung ist jedoch der Landesbetrieb als Bauträger.

Die Verwaltung forderte Straßen.NRW schriftlich zur sofortigen Nachbesserung auf. In einem direkten Telefongespräch am folgenden Vormittag sagte der Landesbetrieb nach Angaben der Stadt zu, sämtliche Mängel noch am selben Tag zu beheben. Dazu zählt ausdrücklich die fehlende Sackgassenbeschilderung. Erst mit diesen Hinweisen können Fahrer frühzeitig erkennen, welche Zufahrten wegen der Vollsperrung nicht als Ausweichroute funktionieren.

Baumschulenweg gesperrt, Verkehr wird gemessen

Unabhängig von den zugesagten Korrekturen hat die Stadt gemeinsam mit Ratingen die Zufahrt von der Kölner Straße in den Baumschulenweg eingeschränkt. Ein Verkehrszeichen „Einfahrt verboten“ soll verhindern, dass weitere Fahrzeuge in die Anliegerstraße ausweichen.

Auf dem Stockweg und der Stooter Straße wurden außerdem Messgeräte installiert. Sie sollen erfassen, wie stark das Verkehrsaufkommen und der Schleichverkehr tatsächlich ausfallen. Bleiben die Werte hoch, will die Stadt weitere Maßnahmen prüfen.

„Wir nehmen die Sorgen und Beschwerden unserer Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und haben sofort gehandelt“, erklärte Stadtsprecherin Tanja Schwarze. Beschwerden, die unmittelbar die Baustelle oder deren Beschilderung betreffen, sollen Bürgerinnen und Bürger direkt an Straßen.NRW richten.

Erste Sperrphase bleibt für vier Wochen angesetzt

Die nachgebesserten Schilder sollen die akute Fehlleitung verringern, heben die Vollsperrung aber nicht auf. Für den ersten Bauabschnitt nennt Straßen.NRW weiterhin eine Dauer von etwa vier Wochen. Der nächste überprüfbare Schritt ist damit zweigeteilt: die vollständige Beschilderung rund um die Baustelle und die Auswertung der Verkehrsmessungen auf Stockweg und Stooter Straße.

Quelle: City of Muelheim an der Ruhr Press Releases

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Redaktion Sakamakal

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