Neueste
Eine orangefarbene Baustellenwarnleuchte steht vor einer rot-weißen Absperrung auf einer Straße.

Essen: Autofahrer bekommen im September eine Entlastung

Auf der Kupferdreher Straße in Essen soll der derzeitige Bauabschnitt zwischen Poststraße und Hinsbecker Löh im September wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die laufenden Arbeiten enden dort aber nur vorübergehend: Stadtverwaltung und Bauunternehmen haben den bestehenden Vertrag einvernehmlich aufgehoben. Die vollständige Sanierung der Kupferdreher Straße und der Langenberger Straße ist damit nicht beendet, sondern soll nach einer neuen Vergabe fortgesetzt werden.

Für Anwohnerinnen, Anwohner und Pendler ist vor allem die kurzfristige Änderung wichtig: Der bereits bearbeitete Abschnitt soll nach seiner Fertigstellung wieder befahrbar sein. Für die übrigen Bereiche der Gesamtmaßnahme bleibt der weitere Zeitplan von der neuen Ausschreibung und Vergabe abhängig.

Freigabe im September betrifft den laufenden Abschnitt

Bis September sollen die bereits begonnenen Arbeiten geordnet abgeschlossen werden. Im Mittelpunkt steht das Baufeld zwischen Poststraße und Hinsbecker Löh. Nach Angaben der Stadt Essen soll die Kupferdreher Straße in diesem Abschnitt anschließend wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Öffnung bedeutet nicht, dass die gesamte Verbindung schon fertig erneuert ist. Die Stadt arbeitet seit dem 14. Juli 2025 an der Kupferdreher Straße und der Langenberger Straße zwischen der Auffahrt zur A44 an der Anschlussstelle Essen-Überruhr und der Poststraße.

Termin Stand der Maßnahme
September 2026 Abschluss des aktuellen Abschnitts und geplante Verkehrsfreigabe zwischen Poststraße und Hinsbecker Löh
Februar 2027 Geplante Wiederaufnahme der restlichen Arbeiten nach dem Karnevalsumzug
Ende 2028 Angestrebte Fertigstellung der Gesamtmaßnahme

Warum der bisherige Vertrag aufgehoben wurde

Während der Bauausführung hätten sich die Rahmenbedingungen wesentlich verändert, teilt die Stadt mit. Dazu zählen zusätzliche, zuvor nicht vorhersehbare Leistungen, Einschränkungen bei den verfügbaren Baufeldern und ein dadurch höherer Aufwand für die Verkehrssicherung.

Diese Punkte hätten sowohl die Vertragsabwicklung als auch die wirtschaftliche Umsetzung erheblich beeinflusst. Nach Gesprächen mit dem beauftragten Unternehmen kamen beide Seiten zu dem Schluss, dass sich die Maßnahme auf Grundlage des bestehenden Bauvertrags wirtschaftlich und organisatorisch nicht sinnvoll fortführen lasse. Deshalb wurde der Vertrag aufgehoben.

Für den jetzt laufenden Abschnitt ändert das zunächst nicht die Zusage, die begonnenen Arbeiten bis September abzuschließen. Offen bleibt dagegen, wann genau die neue Vergabe abgeschlossen sein wird; dazu nennt die Stadt keinen eigenen Termin.

Restliche Sanierung soll nach neuer Vergabe weitergehen

Die noch ausstehenden Arbeiten werden nach Angaben der Stadt neu ausgeschrieben und anschließend erneut vergeben. Nach dem derzeitigen Planungsstand sollen die Bauarbeiten im Februar 2027 wieder aufgenommen werden. Der vorgesehene Start nach dem Karnevalsumzug soll ermöglichen, dass dieser wie geplant stattfinden kann.

Zur Gesamtmaßnahme gehören die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn, schadhafter Straßenabläufe, Entwässerungsleitungen und Entwässerungsrinnen sowie der Nebenanlagen. Vorgesehen ist außerdem eine neue Radverkehrsanlage, die bestehende Lücken im Essener Radverkehrsnetz schließen soll.

Der nächste überprüfbare Schritt bleibt damit die Verkehrsfreigabe des Abschnitts zwischen Poststraße und Hinsbecker Löh im September; für den anschließenden Baufortschritt nennt die Stadt derzeit Februar 2027 als geplanten Neustart.

Quelle: City of Essen Press Releases

Kommentare

Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!
Redaktion Sakamakal

Redaktion Sakamakal

Redaktion Sakamakal verantwortet die redaktionelle Prüfung, Quellenkontrolle und klare Veröffentlichung der Inhalte von Sakamakal.

Weitere Geschichten