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Ein typisches deutsches Klassenzimmer mit vielen Schulbänken und Stühlen für Grundschüler.

Mönchengladbach muss für 2.700 Schulanfänger neue Raumpläne finden

Aus der Pressestelle der Stadt Mönchengladbach (Stand: 18.08.2026) ergibt sich eine klare Zahl für Familien: Rund 2.681 Kinder starten im ersten Septemberkurs in die erste Klasse, bei Spitzenmeldung fast 2.700. Diese Schulanfänger werden auf 37 städtische Grundschulen verteilt, insgesamt mit 103 Eingangsklassen.

Einschulungszahlen im Kern

Die Größenordnung bleibt hoch, ohne dass die Zahl der neuen Erstklässler explodiert. Laut Meldung wurden 155 Kinder vom Schulbesuch zurückgestellt und 31 Kinder vorzeitig eingeschult. Für die Planung in der Stadt heißt das: wenig Bewegung bei den Zugangszahlen, aber sehr viel Arbeit bei der Unterbringung.

Bereich Kennziffer
Neueinschulung (Stand 29.07.2026) 2.681
Näherungswert in der Kommunikation fast 2.700
Zurückgestellt / vorzeitig eingeschult 155 / 31
Eingangsklassen 103
Gesamtzahl der Grundschulkinder 11.037; Vorjahr 10.867
Übergang in Klasse 5 2.470; Vorjahr 2.381

Warum der Schulraumdruck bleibt

Obwohl die Einstiegszahlen stabil wirken, bleibt die Gesamtzahl der Grundschulkinder deutlich hoch: 11.037 im Schuljahr 2026/2027 nach 10.867 im Vorjahr. Die Stadt spricht damit von einem Niveau, das seit 22 Jahren wieder über 11.000 liegt. Stadtbaulich ist das relevant, weil viele Kapazitäten zuvor wegen sinkender Zahlen reduziert wurden und nun wieder aufgebaut werden müssen.

Dr. Sascha Derichs nennt den Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung und den Wohnungs- sowie Bevölkerungszuwachs als Doppelbelastung. Am Standort Venn, künftig Martinschule, wird für den Start 2026/27 ein Klassencontainer für vier Eingangsklassen aufgestellt; perspektivisch soll der Standort dauerhaft auf dieses Niveau ausgebaut werden.

Ausnahmen bei der Anmeldung bleiben ein Risikofaktor

Ende Juni waren 27 schulpflichtige Kinder mit Wohnsitz in Mönchengladbach noch nicht an einer Grundschule angemeldet. Gleichzeitig besuchen 48 Kinder aus der Stadt bereits eine Schule außerhalb oder eine nichtstädtische Grundschule, während 11 Kinder von außen in eine städtische Grundschule wechseln. Für Eltern heißt das: Die Gesamtzahlen zeigen die Lage der Stadt, aber nicht automatisch den genauen Platz im eigenen Kiez.

Mönchengladbach muss für 2.700 Schulanfänger neue Raumpläne finden

OGS, Personal und Folgen für den Schulweg danach

Zum Schuljahresstart beginnt der erste Jahrgang mit Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung; die Stadt rechnet mit rund 1.300 neu geschaffenen OGS-Plätzen. Die KGS Annaschule richtet zusätzlich etwa 108 OGS-Plätze ein. Damit stehen rechnerisch etwa 6.000 OGS-Plätze an den städtischen Grundschulen bereit, plus 140 Plätze an den Förderzentren; zum 01.03.2026 waren es 5.991.

Die Personalsituation wird als angespannt beschrieben, gilt laut Meldung aber für das Erfüllen der Mindeststundentafeln als gesichert durch Vertretungsstellen, Abordnungen und Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger. Für weiterführende Schulen bedeutet der Schuljahresbeginn voraussichtlich rund 2.470 Neueintritte in Klasse 5 und insgesamt etwa 17.300 Schülerinnen und Schüler (2025/26: rund 16.700). Eine zusätzliche Konsequenz: Am 2. September starten 108 Kinder der neuen Gesamtschule Breite Straße in einem Interimsgebäude.

„Der Rechtsanspruch hat uns, wie vielen anderen Kommunen auch, vor große Herausforderungen gestellt, aber wir sind weiterhin gut aufgestellt für den weiteren Ausbau“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

Quelle: City of Moenchengladbach Newsroom

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Redaktion Sakamakal

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