Von der Sakamakal-Redaktion
Stand: 13. August 2026
Hohe Temperaturen können den Arbeitsalltag, die Wohnung und die Gesundheit belasten. Wer in Deutschland lebt oder arbeitet, sollte deshalb morgens die amtliche Hitzewarnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den eigenen Kreis prüfen: Die Warnlage ist regional unterschiedlich und kann sich für den aktuellen oder folgenden Tag ändern.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt, den Tagesablauf früh an die Hitze anzupassen. Besonders wichtig ist das für ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Schwangere, kleine Kinder, Pflegebedürftige und Menschen, die im Freien arbeiten.
Die amtliche Warnlage für den Wohn- und Arbeitsort prüfen
Der DWD veröffentlicht regional aufgelöste amtliche Hitzewarnungen und erklärt die jeweiligen Warnstufen. Öffnen Sie morgens die DWD-Seite zur Hitzewarnung und wählen Sie Ihren Landkreis oder Ihre Stadt auf der Karte aus.
Achten Sie dabei auf drei Punkte:
- Gilt eine Warnung heute oder für den folgenden Tag?
- Betrifft sie den Wohnort, den Arbeitsweg oder den Einsatzort?
- Gibt es betriebliche Hinweise für Außenarbeit, Fahrdienste oder körperlich belastende Tätigkeiten?
Eine allgemeine Sommerhitze bedeutet nicht automatisch, dass überall dieselbe Warnung gilt. Verbindlich für die persönliche Planung ist die aktuelle regionale DWD-Karte.

Wer bei Hitze besonders geschützt werden sollte
Hitze kann den Kreislauf und die Belastbarkeit beeinträchtigen. Angehörige und Nachbarn sollten besonders auf Menschen achten, die ihre Trinkmenge oder Raumtemperatur nicht selbst gut steuern können.
Dazu gehören vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen, Säuglinge und kleine Kinder, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. Auch Beschäftigte im Freien oder in sehr warmen Innenräumen brauchen frühzeitig Pausen, Schatten und Zugang zu Getränken.
So lässt sich der Tag einfacher anpassen
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rät zu einfachen Schutzmaßnahmen, die sich morgens vorbereiten lassen:
- Über den Tag verteilt ausreichend trinken, sofern medizinisch nichts anderes empfohlen wurde.
- Körperlich anstrengende Wege, Sport und Arbeiten möglichst in kühlere Morgen- oder Abendstunden verlegen.
- Fenster, Vorhänge oder Rollläden gegen direkte Sonne nutzen und Räume möglichst kühl halten.
- Leichte Kleidung, Schatten und regelmäßige Pausen einplanen.
- Gefährdete Angehörige anrufen oder besuchen und auf ausreichend Getränke achten.
Beschäftigte sollten zusätzlich die Regeln des Arbeitgebers beachten. Dazu können angepasste Arbeitszeiten, Trinkpausen, Sonnenschutz, Schattenplätze oder besondere Vorgaben für Arbeiten im Freien gehören.
Wann medizinische Hilfe wichtig ist
Bei deutlichen Beschwerden wie Bewusstseinsstörungen, starker Verwirrtheit, anhaltender Verschlechterung oder einem medizinischen Notfall sollte unverzüglich Hilfe organisiert werden. Allgemeine Hitzetipps ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.
Für die Tagesplanung gilt: Erst die DWD-Karte für den eigenen Ort öffnen, dann Arbeit, Wege und Unterstützung für gefährdete Menschen daran ausrichten.
Quelle: Deutscher Wetterdienst
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Amtliche Informationen
Die Warnlage für den eigenen Ort ist auf der aktuellen DWD-Hitzewarnkarte maßgeblich.
- DWD-Hitzewarnkarte für Stadt oder Landkreis öffnen
- Gültigkeit für heute und den Folgetag prüfen
- Betriebliche Hitzeschutzregeln beachten
- Gefährdete Angehörige einbeziehen
- Quelle
- Deutscher Wetterdienst: Hitzewarnungen
- Umfang
- Deutschland
- Aktualisiert
- 2026-08-13 09:31
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